Am 4. September
2011 fanden im Rahmen des Fränkischen-Schweiz-Marathons
die Deutsche Meisterschaft im Speedskaten für blinde und sehbehinderte
Sportler auf der Marathondistanz statt,
Hier der
Link
zu einem Artikel vom 02.09.2011 in den Nordbayrischen Nachrichten
Forchheim.
Unsere
vier Starter an der Deutschen Marathonmeisterschaft für blinde
und sehbehinderte Skater in Forchheim haben durchgehalten und sind
in ihrer Altersklasse und Schadensklasse Deutsche Marathonmeister
im Speedskaten im Jahr 2011geworden. Herzlichen Glückwunsch.
Bei
Tine bestanden Zweifel, ob sie die Marathon durchstehen kann. Es war
vereinbart, dass Ebermannstadt in 65 Minuten ereicht werden muss,
da ansonsten Volker als Begleitskater das Rennen abgebrochen hätte.
Ebermannstadt hatte die beiden dann tatsächlich in 65 Minuten
erreicht und Tine war noch so fit, dass das Rennen fortgesetzt werden
konnte. Auf der Messmatte bei 21 km stürzten dann beide. Die
weichen Matten sind eine Gefährdung. Beide setzten das Rennen
sofort fort, da der Sturz gut überstanden schien. Volker bekam
aber an der linken Ferse starke Schmerzen, die immer stärker
wurden. Tine fing an den Stiegungen an zu schwächeln und konnte
kaum noch skaten. Eine Banane gab wieder Kraft. Bei km 33 entschiede
Volker, nachdem die Schmerzen fast unerträglich wurden, die Sanitäter
in Anspruch zu nehmen und gab Tine den Auftrag selbst weiter zu fahren
und durch zu halten. Telefonisch bat er MIchel, der sein Rennen eben
beendet hatte, Tine entgegen zu fahren und weiter zu begleiten. Michael
hatte seine Skates noch nicht ausgezogen und startete sofort. Zwischenzeitlich
sah Tine eine Bank der sie nicht widerstehen konnte und ruhte sich
5 Minuten aus, dann machte sie jedoch erholt selbständig weiter
und Michael übernahme am Ansteig bei Streitberg die Begleitung.
Volker konnte dann im Sanifahrzeug sehen, dass Michael Tine erreicht
hatte und beruhigt zur ärztlichen Behandlung nach Ebermannstadt
fahren. Nachdem die Kühlung, der Druckverband und die Ruhe die
Schmerzen beruhigte und die ärztliche Untersuchung volle Beweglichkeit
feststellte, lehnte Volker die ärztlich vorgeschlagene Fahrt
zum Röntgen nach Forchheim ab und konnte sich dann wieder mit
der Gruppe treffen und Tine zum erfolgreichen Marathon und zur Deutschen
Meisterschaft gratulieren
Alle unsere
Skater sind somit erfolgreich Deutsche Meister auf der Marathondistanz
in ihrer Alters- und Schadensklasse 2011 geworden. Es war anstrengend
aber die Freude über den Erfolg lies alle Schmerzen und Anstrengungen
vergessen.
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MB1
|
2690
|
von de
Fenn, Jörg |
abgebrochen |
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3
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WB3
|
2691
|
Fink,
Christine |
02:07:49 |
01:30:38 |
01:42:53 |
03:13:30 |
|
2
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WB1
|
2692
|
Kosz,
Martha |
|
|
|
02:40:02 |
|
1
|
WB2
|
2693
|
Nemati,
Leyla |
01:21:12 |
00:59:15 |
00:55:00 |
01:54:15 |
|
1
|
MB2
|
2694
|
Riske,
Eugen |
01:30:29 |
01:04:21 |
01:03:43 |
02:08:03 |
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Leyla
Nemati mit Pilot Josef Riefert fahren eine Fabelzeit, 1000
km für die Ewigkeit oder neh Kölner in Nürnberg

Josef war
nach einer Anreise von 6 ½ Stunden mit seiner Frau in Nürnberg
angekommen. Nach dem Einquartieren im Hotel fuhren sie mit Leyla über
den Noris Ring über die Grundig-Kehre und dann rechts zu Wohnung
von Volker zu einem kleinen Abendimbiss, der von Volkers Frau lecker
zubereitet wurde.
Nach einigen Geschichten von und über das Blinden-Skaten und
sonstigen allgemeinen Sachen mit Michael und Frau waren Josef und
seine Frau froh, um 24 Uhr endlich in Bett zu fallen zu können.
Josef schrieb. "Samstag, nach einem guten Frühstück
im Hotel und einem Spaziergang durch den Stadt Park vor unserem Hotel,
ging es um 12 Uhr mit Leyla zum Training. Nein, nein nicht mit Inliner
und ich auch nicht als Pilot , sonder Leyla als Pilot nach der gigantischen
Burg von Nürnberg einmal rauf und runter. Über dem Anton-Heine-Geburt´s-Haus
und einem Brauhaus-Stopp in die Altstadt von Nürnberg zum Stadtmarkt.
Nach einem Mittagessen in einem Brauhaus ging es dann hoch und noch
höher wieder zurück nach der Wohnung nach Leyla zum leckeren
selber gemachten Nudelessen.
Um 19 Uhr falle ich dann total geschafft aber mit sehr schönen
Eindrücken ins Koma.
Sonntag 5 Uhr in Nürnberg aufstehn, aufstehn klingel mein Handy,
ring ring aufstehen.
Duschen , Sachen packen, Leyla zu Hause nicht vergessen und ab in
die Fränkische Schweiz über die noch nicht gesperrte B470
nach Ebermannstadt. Doch am Parkplatz angekommen, ist auch ein schöner
freier Parkplatz sofort an der Straße, wie für uns bestellt,
frei. Wir werden sehr freundlich von einem netten Polizisten begrüßt
mit den Worten: "Dat wird woll sehr teuer für Sie. !!!"
Ich sage: "Dat glaube ich nit:" Ach ein Kölner, der
Polizist, zu mir : "Das glaube ich für sie mit, denn dies
ist ein Parkplatz nur für Behinderte mit Ausweis."
Ich sage weisend auf Leyla: "Die ist ausweisend mit Behinderung
und wird hier bei der Deutschen Meisterschaft der Blinden starten."
"Ja dann ist ja alles klar und viel Erfolg dabei", in einem
freundlichen, bestimmenden und tiefer Stimme vom Polizisten!
Nach einer gemeinsamen Busfahrt nach Forchheim zum Start mit den Club´ern
Kammeraden vom 1. FCN Roll.- Eissport Verein ging es zum Start am
Paradeplatz.
Strecken Daten : 42,165 km in 01:54:12 Std, ein Schnitt an die 25
km/h mit Spitzenwerte von 40 km/h
Bericht : J. Riefert